…oder: was unser T-Shirtshop mit der A-Cappella-Band zu tun hat.
Die WISE GUYS, das waren zunächst Edzard Hüneke (Eddi), Daniel Dickopf (Dän), Marc Sahr (Sari), Clemens Tewinkel und Christoph Tettinger, die gemeinsam am Hildegard von Bingen Gymnasium in Köln die Schulbank drückten. Zunächst als Blechbläser-Kapelle gestartet, wandelte sich die Truppe zur Rockband. Aus der Idee, einen Beach-Boys-Song ohne Instrumente aufzuführen, entwickelte sich der Umstieg auf Vokalgesang. Man gab sich den Namen WISE GUYS (=Besserwisser) in Anlehnung an den „exzellenten“ Ruf, den man im Lehrerkollegium genossen hatte. Dän und Eddi schrieben und arrangierten die ersten Eigenkompositionen. Und die Musik kam an! Seit dem Frühjahr 1995 gibt es die WISE GUYS in der heutigen Besetzung.Nachdem Liesel, unsere www.dreck-spatz.de – Motivzeichnerin die Band im letzten Jahr bei der After-Show Party kennengelernt hatte, wurden Sie vollends zum Wise Guys Fan und zog noch einige aus der Familie mit. Klar, dass schon bald Karten für das diesjährige Konzert am 11.12.08 in Augsburg gekauft wurden.
Je näher der Termin rückte, umso klarer war, dass man nicht so einfach zum Konzert gehen konnte; schliesslich ist es der letzte Auftritt mit Clemens. Was schenkt man einem Wise Guy? – Natürlich ein T-Shirt und da es ein Shirt von Dreck-spatz sein sollte wurden flugs neue Motive dafür entworfen.
Der Digital-Direktdruck bot da ganz neue Möglichkeiten und so entstanden Dän, Eddi, Sari, Ferenc und Clemens als Sheep – Motive.
Mit Hängen und Würgen wurden die Shirts rechtzeitig fertig und die Fans trugen Sie begeistert zum Konzert. Das letzte Shirt wurde als Gruß der Augsburger Fans an Clemens von vielen vielen Fans unterschrieben und beim Abschluss überreicht.
Clemens fand es cool und hat es auch sofort angezogen. Wir hoffen, er hält es auch weiter in Ehren!
Die Bahn hat nun Hotspots in jedem Intercity – das heisst, ich kann mich (könnte mich) auf der Fahrt zu meinem Geschäftstermin mal eben im Firmennetz einloggen und ein Wenig arbeiten.
Das heisst aber auch ich könnte mich eventuell als „Informationslieferant“ bald selbsständig machen;
Auf der Hinfahrt früh morgens: 2 dynamische junge Damen steigen ein, klappen sofort ihre Laptops auf und beginnen intensiv zu arbeiten. Ohne mich groß verrenken zu müssen wurde ich fast zwangsweise aufgeklärt, welche Konkurrenzprodukte zu Viagra, Cialis und Co Bayer Pharma im Programm hat, welche Hauptwirkstoffe enthalten sind, wie die Sachen angewendet werden und welche Vor- bzw. Nachteile Bayer und Konkurrenzprodukte haben.
Im Hintergrund gab jemand am Handy derweil seiner Kollegin letzte Hinweise für den Workshop.
Rückreise: Magisch angezogen wird mein Blick von dem Bild, das sich durch die beiden Sitze bietet: Ein Laptopbildschirm wird aufgeklappt. Verwundert sehe ich statt der gewohnten Windows-Bildes erstmal eine Seite: Stepstone – das ist wohl die Firma. Während ich noch über die dortige IT-Abteilung staune, die noch die Zeit hat, individuelle Startbildschirma zu kreieren ist dann der Desktop zu sehen. Schnell öffnet sich eine Textdatei. Inhalt: Benutzerkennungen und Passwörter. Mit deren Hilfe wird zuerst der Zugang zum Hotspot hergestellt und da der Zugriff zum Firmennetzwerk. Staunend lese ich wie „Nadine“ nun per Mail Anweisung bekommt Ihr verbliebenes Werbeetat einzusetzen.
Hätte ich es auf Datenspionage abgesehen, wäre mein Notizblock wohl nach diesem Tag voll mit Kennwörtern, Daten und Fakten gewesen.
Jeder Haunstetter kennt das Gelände, als Kinder war es für unsere Eltern ein „Abenteuerspielplatz“(mein Vater erzählte oft vom Karusselfahren auf der Flak) für uns selber ein Ort der Geheimnisse (es existierten schauerliche Gerüchte über unterirdische Hallen, voll mit Leichen…) und für unsere Kinder ein ungezähmter Ort nun wieder als Abenteuerspielplatz, BMX-Bahn, Biotop und nicht zuletzt als Ort, an dem unser Hund sich mal richtig austoben konnte.
Nun soll er also einem Studentenwohnheim weichen. Irgendwie schade, es stirbt damit ein Stück Stadtgeschichte.
Für mich ein Anlass eine Art Nachruf zu beginnen. Zuerst suche ich natürlich Bilder – also wer Bilder vom alten Flugplatz in Augsburg hat – es würe schün, wenn Ihr sie mir zur Verfügung stellen könntet.