Apr 112011
 

Wer kennt sie nicht? Seit 2003 die Firma Sanifair mit einem völlig neuen Bewirtschaftungsprozess für Autobahntoiletten auf dem Markt auftauchte, gehören versiffte Autobahntoiletten weitgehend der Vergangenheit an.

Kaum jemand beschwert sich noch großartig über die erhobenen Gebühren, obwohl von den seit einiger Zeit erhobenen 70Cent nur noch 50Cent per Gutschein rückvergütet werden.

Hier hat jemand ein -im wahrsten Sinne des Wortes „dringendes Bedürfnis“ der Reisenden erkannt, sich durch Qualitäts-Standarts drastisch von den Mitbewerbern abgehoben und den Markt der Autobahnraststätten mittlerweile fast vollständig für sich erobert.

Um Marktnischen als Erfolgschance dreht sich auch die neue Ausgabe von INTERNETHANDEL, die mir seit kurzem vorliegt:


Gute Zeiten für Nischenhändler: INTERNETHANDEL stellt 15 lukrative Marktnischen im E-Commerce vor

In den beschriebenen Beispielen des Magazins findet sich dann auch das Erfolgsrezept des Tank Und Rast Tochterunternehmens Sanifair wieder.
Experten weisen schon seit längerem darauf hin, dass Online Händler, die sich intensiv um eine Nische bewerben besonders langlebig und erfolgreich sind. Sie kennen ihre Zielgruppe meist sehr genau und bieten ein maßgeschneidertes Angebot. Verbraucher wiederum, die genau diese Nischenprodukte suchen, bleiben einem einmal gefundenem Anbieter meist über lange Zeit treu.
Was am Beispiel der Autobahntoiletten zu erkennen ist, lässt sich also auch für einen erfolgreichen Internet Handel adaptieren.

Interessierte Leser erhalten In der Ausgabe Nr. 90, 04/2011 umfassende Informationen über die Eigenschaften und Vorteile von Marktnischen und erfahren zusätzlich, wie man unterrepräsentierte Verkaufsbereiche im Online-Handel systematisch aufspürt.

Mit den enthaltenen Praxistipps kann jeder seinen Geschäftsidee überprüfen und verbessern. Beispiele erfolgreicher Unternehmen unterstützen die vorgestellten Konzepte wobei wir mit dem Konzept 2 wieder bei eingangs erwähntem Unternehmen landen: „Praktische Lösungen für weitverbreitete Alltagsprobleme“
Wer mehr davon lesen will, kann übrigens auf dieser Seite eine Leseprobe anfordern.

Es gibt sie also noch, die Goldgruben“ im Internet, man muss sie nur finden und mit viel Kreativität und Arbeit nutzbar machen. Netterweise bietet das Internet selbst auch das notwendige KnowHow dazu an.

Apr 082011
 

Nachdem nun der Sheepshirts-Shop im WordPress Outfit so schön daher kommt, musste ich doch meinem eigenen Blog auch ein neues Theme verpassen.

Nach so langer Zeit hat sich in der WordPress-Szene einiges verändert. Wo früher mühsam per Editor die einzelnen Dateien mit HTML, CSS und PHP „hingeföhnt“ wurden, erleichtern nun komfortable Administrationsmenues, Widgets und eine Unmenge von Plugins die Arbeit. Einige der Angebotenen Layouts haben längst den Anspruch eines fertigen Themes hinter sich gelassen und sind zu sogenannten Theme-Generatoren mutiert.

Nach langem Suchen habe ich mich für Suffusion 3.7.8 von Sayontan Sinha entschieden. Der hohe Grad an Konfigurierbarkeit gab den Ausschlag. Auch wenn die Vielfalt schon fast wieder verwirrend ist, hat mich die volle Kontrolle über Farben, Hintergründe usw per Dashboard sowie sage und schreibe 19 Slots für Widgets voll überzeugt. Suffision ist ein faszinierender Blog-Baukasten, der per Administrationsmenue bedient wird.

Noch habe ich nur maßvoll angepasst und auch die, vorher mühsam von Hand in die einzelnen Layoutdateien des alten Styles eingearbeiteten Anpassungen sind noch nicht alle wieder da, aber ich werde diese Aktion zum Anlass nehmen, alles wieder einmal zu überprüfen und zu erneuern. Zu schnell sammelt sich in den, nun schon 4 Jahren des Bestehens der Datenmüll an.

Ihr dürft Euch also auf weitere Neuerungen freuen.

Apr 052011
 

Neulich beim TÜV-Süd:

Nachdem ich es den ganzen Herbst nicht mehr geschafft habe, mir eine neue Plakette zu holen und auch der gestrige Termin buchstäblich in’s Wasser fiel, machte ich mich heute nochmals auf, meine K100 wieder einmal der Behörde zur Überprüfung vorzuführen.
Ich biege ein zum Parkplatz und denke schon „Ach du Sch…ande, alles voll“ Aber ich hatte ja einen Termin…

Die wartenden Fahrzeuge waren denn auch alles Fahrsschulen, die auf Ihren Prüfer lauerten.
Nachdem die Formalitäten (Zahlen) erledigt waren ging ich wieder zu meinem Fahrzeug und spähte gelassen nach der Halle welches Rolltor sich wohl öffnet.
Es öffnete sich aber nur eine kleine Tür und der Prüfer kam mit Helm heraus um gleich die Testfahrt um die Halle zu machen. Auch gut, sagte ich mir und ging zur Prüfungshalle, nachdem ich seine erfolglosen Startversuche mit dem Hinweis „Killschalter“ kommentiert hatte. Unterwegs hörte ich von Ferne meine Reifen quitschen und dachte mir, „ich hoffe, der weiss was er tut“.

Bis ich am Beleuchtungsmessplatz ankam, näherte sich durch das Hallentor auch schon wieder meine Dicke und fuhr langsam vor.

Nanu, staunte ich – ist was mit der Bremse? Warum rollt denn der so langsam vorwärts und starrt so angestrengt nach unten? Der Prüfer stieg ab, bzw wollte absteigen, denn da passierte dem guten Mann das, was wohl jeder K-Fahrer kennt: Vermutlich war der Seitenständer wieder weggeklappt (das Motorrad rollte ja noch leicht) und Prüfer samt Fahrzeug gingen langsam aber stetig unter lautem Aufheulen des Motors zu Boden.

Ich wusste echt nicht ob ich lachen oder weinen sollte, aber dann überwog doch die Komik der Situation. Vor lauter Lachen fiel mir mein nagelneuer Helm aus der Hand, während ich den armen Prüfer vor meiner Monster-K rettete.
Der war so verdattert und verlegen und stammelt immer wieder so etwas wie „…ismirnochniepassiert…“ und ähnliches. Gnädig verzichtete ich darauf, auf Seine Aufforderung hin nach Kratzern in der Verkleidung zu suchen; Wie hätte ich auch die neuen von den – schon vorhandenen unterscheiden sollen?

Ich stellte meine K wieder auf den Ständer und versicherte großmütig, dass mir das auch schon mal passiert wäre, murmelte was von „tiefem Schwerpunkt“ und ähnlichem Blödsinn, den man mal so von sich gibt. Währenddessen hatte die Assistentin des Prüfers schon die Messonde in den Auspuff gehängt. Ganz unbedarft fragte ich nach, ob das denn nun zur Standard-HU gehöre, sonst hätte das noch keiner gemessen. Mit einem hektischen Blick auf die Papiere und das Baujahr begann der Prüfer sich wieder zu entschuldigen und entfernte die böse Sonde schnell wieder. (Die Werte wären auch wirklich besorgniserregend gewesen, wahrscheinlich eine dicke Ladung Öl vom Umkippen)

Der Rest der Prüfung war dann erstaunlich schnell erledigt. Vermutlich war der TÜV Ingenieur darauf aus den, ständig unverschämt grinsenden Kunden rasch von seiner, ebenfalls grinsenden, jungen Assistentin zu trennen. Der erwartete Hinweis auf den Vorderreifen, der demnächst fällig ist und ein großzügiges „Messen Sie mal die Bremsscheibe hinten nach“ und die Marke war geklebt.
Sehr gut gelaunt verliess ich das TÜV-Gelände , vor lauter Lachen verpasste ich die Auffahrt zur B17 und musste dann noch 30 Minuten durch eine schöne Landschaft, über der gerade die Sonne aus den Wolken lugte wieder nach Hause fahren.

Apr 042011
 

Nach den sommerlichen Temperaturen am Wochenende, die sogar ich in meinem Büro bemerkt habe, hat der heutige, sehr ergiebige Regen die Natur endgültig aus der Reserve gelockt. Fast über Nacht hat sich überall die Blütenpracht entfaltet und nun ist es klar: Es gibt kein Zurück mehr. Sollten nun nochmals Fröste kommen hätte das fatale Folgen.