Apr 302013
 

Schon seit einiger Zeit stand das WordPress-Update 3.5.1 zur Installation an.
Brav sichere ich ein Backup der Datenbank und die Seiten des Webspaces vorher ab. Eigentlich ist bisher ja nie was passiert.

Sag niemals nie! Nach dem WordPress-Update meldet sich die Seite nur noch mit einer lapidaren, niederschmetternden Fehlermeldung.

Was ist zu tun? Panik? Nein, immerhin habe ich ja ein Backup des Webspace gezogen. Also schnell den Ftp wieder neu gestartet und die Backupdateien zurück gespielt, doch: Was ist das? Der Blog lässt sich trotzdem nicht starten. Was nun?
Leise macht sich doch ein mulmiges Gefühl breit. Also sehe ich mir die Fehlermeldung genau an. Oweh! Ein Speicherfehler durch einen Aufruf in der Index.php, aber – im Verzeichnis meines eingestellten Themes! Sollte sich das mit der neuen Version nicht vertragen?

Glücklicherweise kann ich die Datenbank meines Webspace erreichen. Ich öffne die Database und suche mit in der Tabelle Options den Eintrag „template“ und „stylesheet“. Standard Templates ist zum Beispiel das twentyten. Lieber meine Anpassungen verlieren, als den Blog denke ich und ändere die Einträge.
Tatsächlich kann ich danach wieder auf mein Admin-Dashboard zugreifen. Kurzer Blick zu den Themes, ja für mein Blogtemplate liegt eine Aktualisierung vor.
Da ich nun wieder auf mein Administrationspanel zugreifen kann, ist es auch kein Problem, das Theme-Update zu laden.
Die Horrorwarnung: „…Sie verlieren alle Anpassungen…“ bestätige ich fatalistisch mit Ok.
Kurze Zeit später ist alles wieder in Ordnung. Keine meiner Einstellungen ist verloren gegangen. – Ich liebe WordPress!

Apr 262013
 

Seit heute gibt es ein neues Widget auf meiner Seite. Widgets – das sind die kleinen Boxen rechts im Blog.

Der „Zufallsartikel“

Nachdem ich selbst wieder einmal erstaunt festgestellt habe, was ich hier schon alles geschrieben habe, fand ich es schade, dass die Artikel so tief im Archiv verschwinden, dass ich mich selbst kaum mehr erinnern kann sie geschrieben zu haben.
Ein kleiner Schnipsel PHP-Code soll nun Abhilfe schaffen. Gefunden habe ich ihn auf der Seite „Geld-im-Netz.de“. Er zieht nach dem Zufallsprinzip 5 Artikel aus dem Archiv und stellt die Überschriften kurz vor.

Ich hoffe, ihr habt auch alle viel Spaß daran, in den alten Kamellen zu stöbern.

Apr 262013
 

Heute treibt es mich einfach dazu, dies zu schreiben:

Seit Jahren gehen wir morgens in Siebenbrunn auf Gassirunde. Erst mit unserem Leon, nun leider ohne ihn.
Der Waldweg am kristallklaren Brunnenbach entlang hat es uns besonders angetan.
Er ist unsere Lieblings- und Stammstrecke. Direkt neben der alten Siebenbrunner Schule, die nun in Privatbesitz ist, geht es in den Wald und der Weg begleitet den Bach, der immer wieder das Auge erfreut.
Zuerst waren es nur kleine Runden, die wir mit unserem Leon dort drehten, dann erweiterten sich die Kreise immer mehr und mittlerweile kennen wir fast jeden Pfad dort.
Nach einer kurze Strecke durch den Wald, kurz hinter einer kleinen Brücke öffnet sich eine große Lichtung.

Der Brunnenbach wird dort von uralten Kopfweiden gesäumt und wir beobachten schon lange wie diese Bäume langsam verfallen, registrieren aber auch die Versuche, sie durch Neupflanzungen zu ersetzen. Irgendjemand kümmert sich um diese alten Bäume, pflegt sie, schneidet sie zurecht und wir haben schon sehr viele Versuche beobachte neue Kopfweiden zu setzen – nur weinige dieser Versuche waren erfolgreich.
Es ist ein schöner Platz mit einem tollen Blick der zum Verweilen und Ausspannen einläd.
Leider sind die Neuanpflanzungen der Kopfweiden sehr gefährdet, denn auch der Biber weiss offensichtlich junge Weidenstämme zu schätzen. Aber das ist Natur und die wollen wir dort ja auch genießen.

Doch auch andere Gefahren lauern auf die jungen Baumpflanzungen. Gegen den Biber kann man sich immerhin mit Maschendraht zur Wehr setzen, doch was lässt sich dagegen tun? Was hilft gegen diese Art von Vandalismus?


Apr 142013
 

Am letzten Mittwoch hatte ich mich bei ELAN-Fotografie zum Fotowalk auf dem Augsburger Plärrer angemeldet. Das Thema des Abends war Langzeitbelichtung.
Mit dieser Technik gelingen immer wieder faszinierende Bilder und die vielen Farben des Jahrmarktes sollten für viel Farbe sorgen.

Den ganzen Tag über war das Wetter ziemlich unsicher, Sturmböen, Kälte und Regen wechselten sich ab – keine gute Voraussetzung für unser Thema. trotzdem starteten wir zu dritt und wurden nicht enttäuscht. Der Regen hatte sich gelegt, die Sturmboen flauten ab und die Wolken machten hoffnung auf einen interessanten Himmel. Zudem war das Gedrängel sehr erträglich, so dass wir uns mit den Stativen eigentlich überall wo es uns danach war aufbauen konnten.

Die Ergebnisse des Abends können sich sehen lassen, denke ich.
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Apr 142013
 

Am 6. April war wieder zum Schraubertag nach Zöschingen eingeladen. Normalerweise wäre dies die erste größere Motorradtour geworden – aber: Das Wetter war dieses Jahr so mies, dass nur die ganz Harten wirklich mit dem Motorrad da waren. Zudem war meine K TÜV-überfällig und bei Temperaturen um dem Gefrierpunkt und leichtem Schneefall hatte ich nicht die geringste Lust, einen Strafzettel zu riskieren..

Morgens „schnell noch“ einen Salat richten und Kuchen backen – das liest sich so leicht, aber wenn das Wetter draussen dermaßen unfreundlich ist, reisst es einen nicht so leicht aus den Federn. Wir kamen deshalbmit gehöriger Verspätung an – gerade noch rechtzeitig um dem extra angereisten Spanferkel die gebührende Ehre zu erweisen. Das schmeckte wirklich hervorragend und die zahlreichen Salate und Beilagen liessen keine Wünsche offen.

Obwohl einige mit dem Auto anreisten, war doch auch genügend zum warten, schrauben und reparieren vorhanden und die bekannten „Schraubergötter“ der Flyingbrick-Forums waren in Ihrem Element. Eine komplette Kupplung, Floater, mehrere Liter Bremsflüssigkeit wurden getauscht sowie widerspenstige Brotdosen an „Mördermaschinen“ zerlegt und getestet. Besonders die hilfreiche Maschine zum Flüssigkeit wechseln fand ich sehr beeindruckend. Die weniger handwerklich Begabten drängten sich derweil ums Feuer, in windstille Ecken oder gaben ehrfürchtige, unpassende Kommentare ab.

Es gab viel zu sehen, einiges zu lernen und natürlich sehr viel zu bereden. Auch interessante Umbauten und Sonderlösungen gasb es zu bestaunen, und einige übten sich sogar im Beiwagenjoga. Schnell verging die Zeit und trotz Kälte hatte wohl niemand Langeweile. Immerhin hatten wir ja die versprochenen 9 Grad zusammengebracht: 2 Grad vormittags, 4 Grad mittags und 3 Grad nachmittags…

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Mit vollgeknipster Speicherkarte, leergeräumten Kuchenblech und einer Notration Spanferkelbraten machten wir uns schliesslich abends auf den Heimweg. Es war wieder einmal ein sehr schönes Treffen und ein würdiger Saisonanfang. Wir freuen uns auf’s nächste Mal!