Feb 172017
 

macht Mein bisher größtes 3D-Druck-Projekt neigt sich dem Ende zu.

Mein Sohn und Miteigentümer des Druckers wünschte sich einen Stormtrooper Helm. Solche Modelle gibt es ja bei Thingiverse zum Download, doch für den vollen Helm ist unser Drucker viel zu klein. Mit 20 x 20 x 17cm Druckraum würde das wohl nicht einmal für Baby Noah reichen. Aber die Konstrukteure der 3D-Modelle haben die großen Helme aufgeteilt.

knapp 2 Wochen und 1kg PLA benötigten die 16 Teile des Stormtrooper-Helmes.
Gedruckt habe ich mit dem genialen Filament von Janbex, meinem Lieblingsmaterial. Für die Festigkeit habe ich eine Wandstärke von 1,2mm eingestellt, die Temperatureinstellungen waren 220° für den Extruder und 50° für das Druckbett. Dafür habe ich die Füllung auf 10% reduziert, was das Gewicht sehr positiv beeinflusst. Die Teile 9 und 10 musste ich mit Supportmaterial unterstützen, damit sie passgenau wurden und sich nicht verzogen.

Dazu sammelte ich Erfahrungen im Umgang mit Epoxy-Kleber und dessen Entfernung von Fingern und anderen Körperteilen.
Nun ist er vollständig und es folgt die Verdelung durch schleifen, verspachteln der Nahtstellen und dann die Lackierung.
Aber auch im Rohzustand sieht er schon sehr imposant aus.
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Nov 062016
 

Ad AstraJa, ich lese Perry Rhodan. Seit vielen Jahren begleitet mich die Science Fiktion Serie durchs Leben. Wer mehr über Perry Rhodan sehen will, schaut hier.
Jedenfalls hat mich diese Lektüre zum Titel des Sternenhimmel-Kalenders inspiriert. Die Fotos für den Kalender sind über einen längeren Zeitraum hinweg entstanden. Es ist schon eine besondere Stimmung, wenn man so nachts draussen am Feld steht, die Kamera aufgebaut und wartet bis die Zeit für die Bilder abgelaufen ist. Da ich die Strenenbilder im Schnitt 15 Sekunden lang belichte und gerne die Szene auf mehrere Bilder verteile, die dann am Computer zu einem großen Panorama montiert werden, dauert es immer einige Zeit, bis eine Szene auf der Speicherkarte gelandet ist. Dann die Spannung wie die Bilder geworden sind; Die Kamera sieht mehr als das menschliche Auge und so entwickelt sich jedes Bild im Laufe der Bearbeitung am PC. Herausgekommen sind einige Bilder, die ich besonders gerne mag und deshalb in einem Kalender zusammengefasst und über Calvendo publiziert habe.
Wie immer ist er überall im Buchhandel zu haben.
Wandkalender A2: ISBN-10: 3665549183 ISBN-13: 978-3665549183
Wandkalender A3: ISBN-10: 3665549175 ISBN-13: 978-3665549176
Wandkalender A4: ISBN-10: 3665549167 ISBN-13: 978-3665549169
Tischkalender A5: ISBN-10: 3665549191 ISBN-13: 978-3665549190

Die Links führen zu Buch24.de, die Kalender sind aber über die ISDN-Nummer auch bei Amazon oder im örtlichen Buchhandel bestellbar.

Okt 272016
 

Auch dieses Jahr habe ich wieder neue Kalender auf den Calvendo-Markt gebracht. Wenn auch die Gewinnspanne für mich als Autor recht gering ist, freut mich doch der Gedanke, dass einige Menschen sich Monat für Monat an meinen Bildern freuen.
In diesem Jahr habe ich Eindrücke aus dem Urlaub in der Oberlausitz verarbeitet und zunächst einmal einen Kalender über Görlitz herausgebracht. Diese Stadt hat uns sehr fasziniert, das Leben, das dort herrscht, auch die Menschen, die dort arbeiten und leben und der Umgang mit der Grenze zu Polen. Für mich völluig faszinierend, die Fußgängerbrücke über die Neisse, auf der ich einfach so, wie wenn ich auf die andere Straßenseite gehe in ein anderes Land wechsle. Ich sehe auf der deutschen Seite Menschen, ich sehe auf der polnischen Seite Menschen und ich kann keinen wesentlichen Unterschied erkennen. Grenzen existieren halt doch vorwiegend im Kopf.
Hier also der Kalender „Görlitz geteilte Stadt an der Neiße“
Der Link führt zu Buch24.de, die Kalender sind aber genauso auch über Amazon oder den Buchhandel mit der ISBN bestellbar.
Tischkalender DIN A5: ISBN-10: 3665539897 ISBN-13: 978-3665539894
DIN A4: ISBN-10: 3665539862 ISBN-13: 978-3665539863
DIN A3: ISBN-10: 3665539870 ISBN-13: 978-3665539870
DIN A2: ISBN-10: 3665539889 ISBN-13: 978-3665539887

Jun 012016
 

Woocommerce, das werden sich einige fragen, was ist das? Wikipedia bringt es auf den Punkt: „WooCommerce ist ein freies Plug-in für WordPress, welches das Content-Management-System um die Funktionalität eines Onlineshops ergänzt.“

Ein Zusatzplugin, welches das Blogsystem WordPress zu einem Onlineshop mutieren lässt. Mit dem Zusatz Woocommerce Germanized wird der Blog automatisch um alle, nach deutschem Recht nötigen Funktionen ergänzt. Wobei hier die Betonung auf „Funktionen“ liegt, denn das Plugin legt zwar beispielsweise Seiten wie die AGB oder die Widerrufserklärung automatisch an und verlinkt sie an den Benötigten Stellen, wie zum Beispiel im Warenkorb, die Texte auf den Seiten muss man jedoch selbst füllen, also die AGB Schreiben, eine Datenschutzerklärung hinterlegen und vieles mehr.

Aber nun von Anfang an:

Ich legte mir also eine neue WordPress-Installation unter der Domain www.were-photography.de an; Vorerst – um Kosten zu vermeiden mit einer Umleitung auf einen vorhandenen Webspace. In die neue WordPress-Installation holte ich mir zunächst das Plugin WP-Wartungsmodus, um den Online-Shop offline testen und einrichten zu können.

Dann als nächstes das Plugin Woocommerce um die Shop-Funktionen zu aktivieren. Hierbei kam ich das erste Mal ins Grübeln: Mein Theme sagt nicht ob Woocommerce-fähig ist? Was soll das denn? Ich sollte es bald merken; Die Seite hatte nun zwar eine Menge zusätzlicher Seiten bekommen, darunter eben auch den „Shop“ aber ich konnte beispielsweise nicht sehen, wieviele Artikel im Warenkorb liegen. Nach einiger Überlegung habe ich mich entschieden, vorerst das vorgeschlagene Theme „Storefront“ zu übernehmen um es nicht unnötig zu verkomplizieren.

Danach also das berühmte Plugin Woocommerce Germanized herunterladen und installieren.
Aber was ist das? nachdem das Theme installiert wurde, konnte ich die Pluginseite nicht mehr aufrufen. Die Seite blieb weiss und ich ratlos.

Nach vielem Grübeln googeln, nach unzähligen Versuchen dem Server mehr Speicher abzuringen, nach ungezählten Versuchen, das Plugin manuell über den FTP-Zugang zu entfernen und neu zu installieren, ging ich frustriert ins Bett, nicht ohne vorher eine Mail an meinen Webhoster zu schreiben.

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Am nächsten Tag kam dann die erlösende Mail von Kontent, meinem Webhoster:

eventuell könnte es in Ihrem Fall schon reichen die php-Version der entsprechenden Subdomain auf eine neuere umzustellen. Eine Anleitung zur Umstellung finden Sie unter folgendem Link:
https://www.kontent.com/information/faq/?tid=62#a62

Das war es! Damit konnte ich tatsächlich wieder arbeiten. Also ging ich daran, zuerst einmal alle relevanten Seiten mit möglichst sinnvollen Inhalten zu füllen. Informationen, was alles benötigt wird liefern erstens die Vorgaben von Germanized und andererseits zahllose Seiten im Internet. Hier nur einmal ein Beispiel, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Oft hilft es auch, sich ähnliche Webshops anzusehen und einmal nachzuschauen, was denn dort beispielsweise im Impressum steht. Natürlich darf man nicht einfach fremde Inhalte eins zu eins kopieren, schließlich zählt auch für solche Inhalte das Urheberrecht…. Mir war es wichtig, zuallererst die rechtlichen Seiten zu füllen, was mich dann doch einige Zei kostete, aber was tut man nicht alles, um eine Abmahnung zu verhindern.

Es verging also einige Zeit, bis ich mich an die Produkte wagen konnte. Mein erstes Testprodukt war der Biber, der mir im Januar begegnete und letztendlich die Idee auslöste.
Noch ist mein Shop weiter im Wartungsmodus, aber ich bin ein großes Stück auf dem Weg weiter gekommen.

Meine Biber haben Fieber