Ich mag Eichhörnchen. Sie sehen nett aus, und ihre Sammelleidenschaft und Vorratshaltung hat mir schon als Kind imponiert. Nicht zuletzt sind sie auch immer wieder beliebte Fotomodels.
Gerade jetzt im Winter kommen sie wieder an das Futterhäuschen im Siebenbrunner Wald. Leider ist es dort morgens auch immer sehr finster und das ISO-Rauschen stört mich gewaltig, doch unter Tags fehlt mir die Zeit zur Eichhörnchen-Pirsch. Ich bringe ihnen gerne einmal Walnüsse aus unserem Garten mit in der stillen Hoffnung, sie zu einem Besuch in unserem Garten zu animieren. Eigentlich müsste es ihnen dort doch unheimlich gut gefallen.
Nun habe ich beim LBV einen interessanten Artikel und eine Bauanleitung für einen Eichhörnchenkobel gefunden.
„Bauen Sie selbst einen solchen Kobel und machen Sie sich ein Eichhörnchen zum Freund!“ steht da. Das klingt gut und nach einem Projekt für unseren Garten.
Und wieder einmal hat mich eine neue Idee fasziniert.
Fotobücher mache ich ja schon eine ganze Weile; Auf unterschiedlichste Arten, einmasl sogar ganz schnell am CEWE-Automaten.
Dabei ging es mir immer so, dass ein reines Aneinanderreihen von Fotos mir viel zu langweilig ist. Ich brauche Infos, kleine Geschichten und die ein- oder andere Verzerung dazu. Auch der eigene Seitenhintergrund ist dabei für mich eigentlich Pflicht. Eigentlich war es zu Erwarten, dass ich früher oder später auch auf das Thema Scrapbooking stoßen würde.
Normalerweise bin ich keine Papier-Basteltante, deshalb fasziniert micht die digitale Variante.
Durch meine Fotoerfahrungen habe ich genügend Kenntnisse im Photoshop Elements light um mir einige Verzierungen und Elemente selbst freizustellen. Auch das Anordnen lässt sich mit Photoshop recht ordentlich erledigen. Trotzdem ist der Weg zum digitalen Scrapbook mühsamer, als das normale Fotobuch.
Nun werde ich also auf meinen Reisen neben schönen Motiven, Stockfotomotiven, Videoschnipseln für die Diashow auch Hintergründe und Details für meine Fotobücher fotografisch festhalten.

