Jul 292012
 

Hanna und ich haben ein neues Spiel entdeckt: Wir schicken uns elektronische Grüße. Manche kennen das ja schon, die E-Cards; Über eine der vielen Anbieterseiten hat Hanna mir eines Tages eine Mail zukommen lassen: „Sie haben eine elektronische Grußkarte erhalten“
Eigentlich ein alter Hut, dachte ich mir, aber irgendwie ist es doch schön. Also schnell eine Rückantwort schicken. Doch über welchen Anbieter? Über denselben oder suche ich mir einen eigenen? Da habe ich doch, fast schon vergessen selbst einmal etwas gebastelt – Richtig: Die Sheepshirts-E-Cards Also eine Sheepshirts – Karte.

Danach komme ich ins Überlegen – das war doch damals ganz leicht einzurichten. Mit dem richtigen Plugin in WordPress (WP-Greet) nur eine Sache weniger Minuten. Eigentlich könnte ich das doch auch mit meinen Lieblingsfotos einrichten und sie so auch anderen zugänglich machen. Also schnell das Plugin installiert, eine Sache die mir an WordPress unheimlich gut gefällt, und die beiden benötigten Seiten für die Auswahl und die eigentliche Grußkarte eingerichtet. Eine entsprechende Galerie für E-Cards ist ebenfalls schnell eingerichtet. Es funktioniert schon wunderbar.

Die erste Karte an Hanna ist schnell auf die Reise gegangen und gut angekommen. Ich liebe WordPress!

Nun ist es ja auch immer schön, einen passenden Spruch zur Karte zur Hand zu haben. Seit längerer Zeit sammle ich schon schöne Zitate und Sprüche die mir im Internet so begegnen. Es wäre eigentlich schön, diese Zitate immer schnell zur Hand zu haben. Gibt es dafür auch ein Plugin? – Es gibt! Nach einigem Suchen und Vergleichen installiere ich mir th0th’s Quotes. Schnell über das Widget „Inspirationsbox“ eingebunden liefert mir das Plugin nun bei jedem Aufruf der E-Cards Seite eines der Zitate aus der Datenbank. Es wird wohl eine Arbeit für lange Winterabende, meine Sammlung in die Datenbank einzupflegen.

Und wenn jemand keine E-Mail hat? Nun, für diesen Zweck gibt es ja noch den Link zu meinen Postkarten, deren Auswahl ich jetzt auch an die E-Cards angleiche.

Jul 252012
 

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift Internethandel befasst sich mit einem Thema, das mir bereits vertraut ist, nur kannte ich es unter diesem Namen bisher noch nicht: Drop-Shipping

Beim Lesen des Artikels wird mir jedoch klar, dass hier das Modell gemeint ist, welches ich schon seit Jahren mit wachsendem Erfolg betreibe. Spreadshirt ist ein klassischer Drop-Shipping Anbieter; Die Ware wird komplett über Spreadshirt abgewickelt, während der Verkauf über den Sheepshirts-Shop zustande kommt. Das Konzept geht auf, jedoch sind die Grundprinzipen für ein erfolgreiches Geschäft auch hier dieselben. Man muss schon seine Nische finden – bei uns die Schafe – und es bedarf viel Arbeit um entsprechende Ergebnisse zu erziehlen. Einige der, in der Zeitschrift beschriebenen Fehler kenne ich aus der Arbeit mit dem Sheepshirts – Shop schon selbst, andere habe ich zum Glück nicht machen müssen 😉

In der in der aktuellen Ausgabe (Nr. 105, Juli 2012) sind sehr übersichtlich die Chancen und Bewertungskriterien aufgelistet. Wer hier in den Online-Handel einsteigen will, ist mit dieser Titelstory weider einmal bestens beraten.

Eine Leseprobe der Zeitschrift kann man hier erhalten.

Jul 162012
 

Neulich brachte Hanna aus dem Schwarzwald interessante Neuigkeiten. Auf einer Wiese hatte sie Schafe gesehen und war mit Einheimischen ins Gespräch gekommen. Als Filzerin war das natürlich hochinteressant! Als Ergebnis dieses Gesprächs kamen letztens bei uns drei riesige Kartuns mit der Post an. Sie hatte erfahren, dass die Schäfer dort die Wolle wegwerfen, weil die Verarbeitung zu aufwändig ist und der Verkauf der Wolle nichts einbringt. Also hatte sie organisiert, dass wir die Wolle von drei Schafen zu uns nach Hause bekommen.

Die Rohwolle roch / riecht sehr streng nach Schaf, deshalb haben wir uns umgehend erkundigt, wie denn Wolle gewaschen wird. Das Ergebnis war verblüffend! Mit Soda! 1-3 Esslöffel Soda auf 10 Liter Wasser ergeben ein entfettendes Bad für das übelriechende Ausgangsmaterial. Natürlich muss das Wasser warm sein, damit das Wollfett nicht kleben bleibt. Zum Glück haben wir eine Waschanleitung gefunden, die uns das erklärt hat. Vorher wird die Wolle gezupft und der gröbste Dreck aussortiert.

Nach einer Nacht in der Sodalauge wurde die Wolle in eine weitere Wanne, diesmal mit klarem warmen Wasser umgeschaufelt zum Ausspülen. Auch dort liessen wir die Wolle eine Nacht einweichen, es ist wichtig, die Wolle nicht zu stark zu bewegen, da sie sonst verfilzt.
Zum Trockne legten wir eine Rolle Hasendraht zwischen 2 Bierbänke – das sonnige, warme Juniwetter machte den Rest.

Immerhin kann man sich nun der Rohwolle schon ohne Nasenklammer nähern – allerdings mit der Wolle wie man sie sonst kennt, hat das immer noch wenig Ähnlichkeit.
Die Lösung heisst: kardieren. Mit den Karden (es gehen auch Wollkämme) wird die Wolle gekämmt, die Fasern parallel ausgerichtet und Schmutz ausgekämmt.
Nun sieht man ganz deutlich, dass wir 2 unterschiedliche Wollqualitäten haben. Die langfasrige Wolle, die sich zum Spinnen und Filzen eignet und die kurzfasrige Wolle, die am Besten als Füllmaterial taugt.