Jul 252011
 

Nachdem wir erstmals eine Offline-Werbekampagne für Froschklamotte und Sheepshirts gestartet haben, muss nun das investierte Geld auch wieder hereinkommen und ich mache mir wieder einmal Gedanken über die Internetshops. Da kommt mir die neue Ausgabe von Internethandel sehr gelegen, welche sich mit dem Suchen und Finden von Lieferanten befasst.

Das Internet ist voll von Angeboten und Bezugsadressen, was es gerade so schwer macht den richtigen Lieferanten zu finden. Dabei gilt es Einiges zu bedenken und abzuwägen, denn nicht immer ist der Billigste auch der Beste! Wenn man schlechte Qualität liefert ist schnell der Ruf ruiniert und soetwas spricht sich im Web besonders schnell herum.

Es ist also ratsam sich zuerst einmal mit Grundlagen und Hintergründen zu befassen. Glücklicherweise liefert uns das Internet hier auch wieder Hilfestellung und der angehende Online-Händler ist nicht ganz auf sich allein gestellt.

Wie führt man optimal ein Verhandlungsgespräch, wie bringt man den Lieferanten überhaupt dazu sich für den eigenen Shop zu interessieren und den potentiellen Kunden zu umwerben, so dass man letztendlich auch die Chance bekommt, seine eigenen Vorstellungen über Preise und Konditionen zu platzieren? Sind dann die Erstverhandlungen gelaufen, gilt es den Lieferantenpool aktuell zu halten und sich mit Nachverhandlungen dauerhaft den besten Preis zu sichern.

Wer sich hier kompetent informieren lassen will, dem kann ich nur die aktuelle Ausgabe Nr. 93, Juli 2011 der Onlinezeitschrift Intranethandel an’s Herz legen. Es lohnt sich!

Jul 252011
 

Dieses Jahr gönnten wir uns zu meinem Geburtstag eine Premiere: Eine Städtereise nach Wien. Im Dezember lies ich mich dazu hinreissen, bei einer Groupon-Aktion für 10€ Reisegutscheine mit einem Wert von 100€ zu bestellen, weil ich sie zu Weihnachten verschenken wollte. Nachdem ich denn die Bedingungen gelesen hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich sowas eigentlich mit gutem Gewissen nicht verschenken möchte. (Hätte ich das nur mal vorher gelesen!)
Was also nun damit tun?
2 Gutscheine konnte Kathrin gebrauchen, blieben von den bestellten Gutscheinen noch 3.

Trotz Urlaubsreife und langem Wälzen der Angebote fanden wir nichts Ansprechendes, was selbst unter Anrechnung des Gutscheines im Bereich unseres finanziellen Rahmens gelegen hätte. Lediglich eine Pauschalreise nach Wien inklusive Flug von München buchten wir. Die restlichen 2 Gutscheine verfielen.

Im Juli war es dann so weit – unsere erste Pauschalreise und unser erster Flug in den Urlaub.
Niki-Airlines war eigentlich wider Erwarten sehr angenehm zu fliegen (und ich musste keine Gurtverlängerung beantragen!!!) aber eine Reisezeit von Zuhause zum Hotel von über 5 Stunden rechtfertigten den Flug in keinster Weise (wobei die reine Flugzeit nur 45 Minuten betrug).

In Wien angekommen erwartete uns dann strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad.

Nachdem wir noch schnell mal 14 Euro für den Transfer vom Flughafen nach Wien bezahlt hatten standen wir nun also mit unseren Koffern am Schwedenplatz. Wir beschlossen uns zu Fuß auf den Weg zu machen, da das Hotel Kolping Zentral mit seiner zentralen Innenstadtlage prahlte. Auf dem Weg begegneten uns schon einige der Wiener Sehenswürdigkeiten: Der Stephansdom, die Hofburg, der Heldenplatz und Andere.

Endlich erreichten wir das angebliche Hotel und damit begann der Ärger. Das Kolping – Zentral mag sich ja Hotel nennen, aber es ist definitiv nur eine Art Jugendherberge. Einfachste Ausstattung, sozusagen minimalistischer Stil. Ok, die Zimmer sind sehr hell aber das war’s dann auch. Schon in der ersten Nacht verabschiedete sich eine Latte vom Lattenrost. Ok, ich bin nicht der Leichteste, aber als sich in der zweiten Nacht dann noch weitere lösten habe ich mit der Matraze auf dem Fußboden geschlafen. Eine Kontrolle am nächsten Morgen zeigte dann auch, dass sowas nicht das Erste Mal vorkam. Diese Latten waren definitiv schon öfter am Boden.
Aber von Schlafen war ansonsten auch gar keine Rede. Da die Hotelzimmer natürlich nicht klimatisiert waren, blieben bei über 30Grad im Schatten nur Fenster offen lassen oder im eigenen Saft schmoren. Natürlich hatten wir uns für ersteres entschieden. Dabei fiel uns zunächst auf, dass wohl direkt vor unserem Fenster eine Ampel an einer Steigung war. Alle 10 – 15 Minuten musste dort der Bus anhalten und danach am Berg anfahren. Dann war unter unserem Zimmer eine Kneipe. So ca. gegen 23 Uhr ging dort der Betrieb los und endete gegen 3 Uhr morgens.
Wenn mich jemand fragen würde, wo ich in Wien am Besten geschlafen habe müsste ich antworten: „Im Schlosspark auf dem Rasen“.
Derart gerädert waren wir am nächsten Morgen natürlich nicht besonders belastbar und nachdem wir uns vormittags tapfer unter die Touristenhorden gemischt hatten, gaben wir am Nachmittag auf um uns in Richtung Donauinsel zu wenden. Die kannten wir bisher noch nicht. Ich muss sagen, es war der erholsamste Teil des Wochenendes, als wir dort mit einem Buch im Schatten im Gras lagen und über das Wasser schauen konnten. Dort gab es ein Restaurant, wo wir essen konnten und es wurde, trotz Gewitterstimmung doch noch ein schöner Abend.




Am Sonntag warteten wir eigentlich nur noch auf unseren Flieger, der uns nach Hause bringen würde. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt reizten uns bei 35 Grad überhaupt nicht mehr und so suchten wir den nächsten Park auf um dort im Schatten den Menschen zuzusehen, zu lesen und den versäumten Schlaf der Nacht nachzuholen.

Unsere Erkenntnis daraus: Nie wieder Pauschalreisen für uns und keine Städtereisen mehr im Sommer.